Freude auf einem Floß

Menschen

Schulsozialarbeiter

Der Schulsozialarbeiter am GADSA heißt Peter Mathias, ist Diplompädagoge, Jungenpädagoge und Erlebnispädagoge und hat eine fast dreißigjährige Berufserfahrung in vielen Feldern der sozialen und pädagogischen Arbeit. Er hat vielfältige Lebenserfahrungen negativer und positiver Art gemacht und ist noch nie so gerne zur Arbeit gegangen wie als Schulsozialarbeiter am Gymnasium an der Schweizer Allee.

Ressourcenorientierung

Ich orientiere mich an den Stärken und Fähigkeiten der Schüler/innen. Schulsozialarbeit deckt bereits vorhandene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern auf, macht sie bewusst und fördert diese. Daraus ergibt sich die Möglichkeit die eigenen Kompetenzen zu erweitern. Das leitende Prinzip ist „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Sozialraumorientierung

Ich sehe und fördere den Menschen in seiner Gesamtheit und all seinen Lebensbezügen. Schulsozialarbeit begegnet Schüler/innen wertschätzend und respektvoll und berücksichtigt ihre subjektiven Erfahrungen und Lebenswelten, die ihre Persönlichkeit und Handlungsmuster prägen. Sie betrachtet Schule nicht nur als Leistungsort, sondern als Lern- und Lebensraum, in dem auch personale und soziale Kompetenzen gelernt und erworben werden. Ich setze mich für eine lebendige Kommunikation und Kooperation innerhalb der Schule, mit allen am Schulalltag beteiligten Personen, und außerhalb der Schule mit Fachdiensten der Jugendhilfe und anderen Institutionen ein, um eine effektive und bedarfsgerechte Unterstützung zu schaffen.

Partizipation

Ich handele nicht nur für, sondern vor allem mit Schüler/innen. Schulsozialarbeit betrachtet die aktive Beteiligung unserer Schülerschaft an Entscheidungsprozessen im Schulalltag als Chance. Sie fördert die Einbeziehung und Mitbestimmung innerhalb und außerhalb der Schule. Sie unterstützt Schüler/innen, ihrem Alter und ihrer individuellen Entwicklung entsprechend, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Prävention

Ich erkennen individuelle und gesellschaftliche Problemlagen, die zu Benachteiligung führen können. Schulsozialarbeit ermöglicht einen konstruktiven Umgang der Schüler/innen mit schwierigen Situationen. Sie unterstützen darin, ihr Selbstwertgefühl zu stärken, die Selbstwahrnehmung zu schärfen sowie Problembewältigungsstrategien zu entwickeln und zu erweitern. Ich reagiere durch individuelle Begleitung und Unterstützung, Einbeziehung des sozialen Umfeldes sowie gezielte Kooperation und Vernetzung mit der Schule und weiteren Institutionen im Vorfeld auf entstehende Problemlagen.

Kooperation

Ich lege Wert auf fachlichen Austausch und konstruktive Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Schule. Schulsozialarbeit arbeitet innerhalb der Schule mit der Schulleitung, den Lehrkräften, den Eltern und weiteren am Schulalltag beteiligten Personen, außerhalb der Schule mit Fachdiensten der Jugendhilfe und anderen Institutionen, zusammen. Dies ermöglicht die Bündelung von Interessen und erweitert den Handlungsspielraum aller Beteiligten. Damit unterstützt sie Schulentwicklung.

Parteilichkeit

Ich stelle mich an die Seite der Schüler/innen und nehme mich ihrer Anliegen an. Schulsozialarbeit begegnet den Sichtweisen der Schülerschaft mit Achtung und Akzeptanz. Sie ist mit ihnen solidarisch und behandelt die Informationen die ihr mitgeteilt werden, vertraulich. Ihr Handeln richten sie am Wohle der jungen Menschen aus, d.h. sie setzt sich für ihre Belange und Interessen ein, bietet ihnen fachliche Unterstützung, Wertorientierung und Lebensperspektive an und vertritt diese, wenn sinnvoll, nach außen. Dies bedeutet, dass Schulsozialarbeit ihre Handlungen und Vorgehensweisen nicht kritiklos übernimmt, sondern dass gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten gesucht wird.

Geschlechterdifferenzierung

Ich unterstütze und begleite Schüler/innen in ihrer persönlichen Identitätsfindung als Frau und als Mann. Mädchen und Jungen haben unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Lebenswelten. Schulsozialarbeit passt ihre Angebote diesen unterschiedlichen Voraussetzungen an. Sie schafft mit geschlechtsspezifischen Angeboten für Mädchen und Jungen Freiräume, um tradierte Rollenzuweisungen bewusst zu machen, zu hinterfragen und ggf. zu verändern.

Freiwilligkeit

Ich mache Angebote, die von den Schüler/innen aus eigener Entscheidung angenommen werden können. Die Entscheidungsfreiheit ermöglicht und unterstützt die Selbstentfaltung und fördert den Aufbau tragfähiger Beziehungen.

Interkulturelle Kompetenz

Ich begegne Menschen unterschiedlicher sozialer, religiöser oder ethnischer Herkunft mit Respekt, Offenheit und Akzeptanz. Schulsozialarbeit unterstützt Schüler/innen in der konstruktiven Auseinandersetzung mit sozialen Konflikten und sensibilisiert sie für unterschiedliche kulturelle Hintergründe. Sie fördert Verständigung und Begegnung unter Schülerinnen und Schülern unabhängig von deren Herkunft.

Profilbild von Peter Mathias

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